HPV –Impfung

Wir können Krebs mit einer Impfung verhindern.

Der Gebärmutterhalskrebs wird durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren verursacht, dadurch kann eine Impfung gegen die Stämme der Viren die Entstehung von Krebs verhindern .

Das ist sensationell!

 

Was kann jede Frau für sich zur Prävention tun?

Krebsabstrich

Der Krebsabstrich (PAP) ist die wichtigste Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Hier werden Zellen von der Oberfläche und vom Gebärmutterhalskanal entnommen und im zytologische Labor untersucht.

Ziel des Krebsabstriches ist es, Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs (zervikale intraepitheliale Neoplasien, CIN) rechtzeitig zu erkennen, sodass Krebs gar nicht erst entstehen kann.

 

Gebärmutterhalskrebs konnte dadurch deutlich reduziert werden.

Die Sterblichkeit bei dieser Krebsform ist in den letzten 50 Jahren um zwei Drittel zurückgegangen.

 

Sollte ihr Abstrich-Befund nicht in Ordnung sein (PN III) wird weiter untersucht

 

  • die genaue Untersuchung des Gebärmutterhalses mit einem sogenannten Kolposkop (Lupenuntersuchung)

  • eventuell eine HPV Typisierung (ein weiterer Abstrich)

  • eventuell Probenentnahmen vom Muttermund

  • eventuell auch kleinere Operationen mittels einer elektrischen  Schlinge, wo ein Konus schonend vom Muttermund entfernt wird.

  • Es gibt auch die Möglichkeit einer Selbstheilung des erkrankten Gewebes mittels lokalen Immunmodulatoren.

Impfung

Die Impfung ist eine primäre Prävention!

HPV Typen 16 und 18 sind für 75% der Gebärmutterkrebsfälle verantwortlich. So ist eine Impfung und jährliche PAP Abstriche eine wunderbare Vorsorgestrategie.

 

  • zugelassen vom 9. bis zum 45. Lebensjahr und auch für Buben

  • steht im österreichischen Impfplan seit 2014

  • gut verträglich

  • Schulimpfprogramm 4. Schulstufe gratis (2 Teilimpfungen)

  • sonst: 3 Teilimpfungen:

    • 1. nach 2 Monaten 

    • 2. nach 6 Monaten  

    • 3. Impfung

  • auch gegen low risc Viren Stämme (Genitalwarzen) wirksam

Was bedeutet der Krebsabstrichbefund - PAP Befund?

  • PN 0 nicht beurteilbar: Wiederholung des Abstriches nach zwei Wochen

  • PN I: normal : Kontrolle in 1 Jahr

  • PN II: normal, minimale Entzündung: Kontrolle in 6-12 Monaten

  • PN III: stärker ausgeprägte entzündliche und/oder degenerative Veränderungen, ein Karzinom ist nicht auszuschließen. Daher Wiederholung des Abstriches, Kolposkopie, HPV-Test, eventuell Biopsie.

  • PN IIID: mäßige Zellveränderungen (Neoplasien): Wiederholung des Abstriches, Kolposkopie, eventuell Biopsie. Verdacht auf HPV Infektion

  • PN IIIG: Auffällige Drüsenzellen des Gebärmutterhalskanals oder der Gebärmutterschleimhaut. Weitere Untersuchung mit Kolposkopie, Curettage, Vaginaler Ultraschall, Biopsie

  • PN IV: mäßige bis schwere Veränderungen oder ein Carcinoma in situ: Kolposkopie mit Biopsie, Konisation..

  • PN V: bedeutet Zellen von Gebärmutterhalskrebs: sofortige Kolposkopie und Biopsie, Curettage

BIOPSIE-Ergebnisse: können CIN I-II ergeben: dreimonatlichen Kontrollen bis zu einem Jahr eine mögliche Selbstheilung abgewartet werden. 

 

Bei CIN III : sofortige Konisation durchgeführt werden sollte

Nach Ausheilung oder Entfernung der  Krebsvorstufe CIN wird allen Frauen unter 45 Jahren die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs dringend empfohlen, da das Risiko HPV Veränderungen an der Scheide um 75 % reduziert wird.

Wie kann man Eierstockkrebs entdecken?

 

Eierstockkrebs galt bislang als "stiller Krebs", der lange Zeit keinerlei Symptome hervorruft und deshalb oft erst zu spät erkannt wird. Der Gebärmutterkörperkrebs äußert sich meist schon im Frühstadium. Blutung nach den Wechseljahren sind verdächtig und dies führt die Frau zum Frauenarzt. Es wird entdeckt und behandelt. Die Heilungschancen beim Gebärmutterkörperkrebs sind extrem gut.

 

Anders beim Eierstockkrebs. Zum Zeitpunkt der Diagnose liegt bei der Mehrheit der Frauen schon ein fortgeschrittenes Tumor-Stadium vor.

Anhaltende Kreuzschmerzen, Blasen und Darmprobleme sollten Sie auch die Eierstöcke abklären lassen.

 

Vaginaler Ultraschall kann Veränderungen sichtbar machen in

 

  •     Gebärmutter

  •     gutartige Tumore der Gebärmutter, Polypen

  •     Gebärmutterkrebs

  •     gutartige und bösartige Eierstockzysten (Ovarialzyste)

  •     Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

  •     Eileiterkrebs (Tubenkarzinom)

  •     Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose)

  •     Senkung der Gebärmutter

 

Bei Kontrolluntersuchungen kann der Ultraschall  zur Zyklusbestimmung, Lage der Spirale und bei der Tumornachsorge verwendet werden

Es ist ein strahlungsfreies Diagnoseverfahren ohne Risiken!

 

Ordination

OÄ Dr. Silvia Artner

FÄ für Gynäkologie & Geburtshilfe

Wahlärztin

 

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