Menopause … na und !!!

  • Wenn plötzlich die monatlichen Blutungen nicht mehr so regelmäßig auftreten…

  • Wenn plötzlich aufsteigende Hitze in den Kopf steigt…

  • Wenn plötzlich der Schlaf unterbrochen ist…

  • Wenn das Herz rast oder stolpert…

  • Wenn plötzlich eine unerklärliche Gereiztheit über Hand nimmt…

...könnte es sein, dass die nächste Phase in der weiblichen Biographie eingetreten ist.

Die Menopause

Es bedeutet, dass durch das geringer werden der Sexualhormone eine Schwangerschaft unmöglich wird.

Es bedeutet aber auch mehr Freiheit, mehr Chancen und

  • nie mehr verhüten müssen,

  • nie mehr an Tampons denken müssen

  • und kein Prämenstruelles Syndrom (PMS) mehr

 

Allerdings sind wir Frauen einer hormonelle Achterbahn ausgesetzt. Das kann auch Jahre dauern.

Welches Kraut haben wir gegen diese Beschwerden:

Bis zum Jahr 2002 konnten für die ewige Jugend die Hormonersatztherapie (HRT) ungeprüft gegeben werden. Dann kam diese Praxis in Verruf, da Brustkrebs häufiger auftrat und der Vorteil für Herz –Kreislauferkrankungen sich nicht bestätigte.

 

Langsam kommt es wissenschaftlich wieder zu weiteren Erkenntnissen, 
dass man Hormone…

  • nur bei entsprechender Beschwerden und nur am Beginn der Wechseljahre gefahrlos geben darf.

  • dass der Behandlungsbeginn ab 60 Jahren gefährlicher ist.

  • alle Vorerkrankungen und die Anamnese erstellt werden sollen.

  • bei Diabetikerinnen, Raucherinnen, Frauen mit Brustkrebsbelastung, Bluthochdruck, Übergewicht, Cholesterinerhöhung, Thrombosen ein individuelle Nutzen-Risiko sehr behutsam berechnet werden sollte.

  • die Hormondosis so niedrig wie möglich und so kurz wie nötig (2 Jahre) gehalten werden soll.

  • eine individuelle Zusammensetzung der Präparate nach Beschwerdebild erstellt werden soll.

HRT ist keine Anti-Aging oder Lifestyle Pille als Jungbrunnen,

sondern sollte sehr verantwortungsvoll und leitliniengerecht behandelt werden.

Neue Leitlinien erwarten wir 2017.

In den beginnenden Wechseljahren ist das Ziel, das fehlende Gleichgewicht vor allem das Progesteron wieder herzustellen. Später kann das Östrogendefizit auch ausgeglichen werden.

Danach sollte die mit pflanzlichen, homöopathischen komplementärmedizinischen Mittel Linderung der Beschwerden versucht werden. Diese bringen in den meisten Fällen bis zu 80% eine Verbesserung.

 

Es ist eine spannende Zeit für die Frau.

  • Wir leisten uns mehr.

  • Wir müssen nicht mehr alles durchmachen.

  • Wir können eine gewisse Lässigkeit beim Älterwerden entwickeln.

  • Wir können uns den absurden Körperidealen widersetzen.

  • Der Weg führt zur selbstbestimmten Äußerlichkeit.

  • Wir können den eigenen Stil formen.

 

Bewegung

Allerdings ist Bewegung ein wichtiger Jungbrunnen zur Gesundheit und Schönheit. Die Beschwerden im Klimakterium werden wesentlich gebessert.

Gut sind pro Woche 2 Einheiten moderater Ausdauersport und 1 Einheit Krafttraining, Yoga, Pilates und Tanzen.

Die Knochengesundheit als auch die Mobilität werden es ihnen danken.

Ernährung

Wir müssen wissen, dass in den Wechseljahren der Grundumsatz um 25 Prozent abnimmt. Das bedeutet, wenn wir weiter essen wie zuvor, werden wir zunehmen, die Fettverteilung am Bauch nimmt zu und Übergewicht droht. Dazu kommt, dass histaminhaltige Speisen und Alkohol die Hitzewallungen verstärken.

Jetzt ist vielleicht die Zeit die Ernährung zu überdenken.

Das Gute bei diesen Veränderungen des Lebensstils ist aber, dass wir selbst aktiv für uns etwas machen können

…also neugierig bleiben!!

Ordination

OÄ Dr. Silvia Artner

FÄ für Gynäkologie & Geburtshilfe

Wahlärztin

 

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